Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Aktuelles

Informationen zu Sprechzeiten

Aufgrund der aktuellen Arbeitschutzmaßnahmen bitten wir Sie von Spontanbesuchen ohne Termin Abstand zu nehmen. Des Weiteren herrscht im kompletten Wiwi-Gebäude Maskenpflicht, die unbedingt einzuhalten ist. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Informationen Semesterende

Liebe Studierende,

spannende, kreative, aufregende, aber auch ungewisse und anstrengende Monate liegen hinter uns allen: Sie als Studierende haben sich in andere Formen des Lernens eingearbeitet, wir als Lehrende mit verschiedenen Möglichkeiten der online Lehre experimentiert und diese mit Leben gefüllt. Für uns als Lehrstuhl für Personalwirtschaft und Business Governance haben sich aus wissenschaftlicher Perspektive in den letzten Monaten viele relevante Themen gezeigt, die wir stärker durchdringen und verstehen möchten.

Wir freuen uns nun sehr, dies im Rahmen der vorlesungsfreien Zeit zu tun und mit neuen Ideen und Impulsen dann gemeinsam mit Ihnen in das Wintersemester 2020/2021 zu starten. Wir werden die vorlesungsfreie Zeit nutzen, uns neu zu sortieren, Perspektiven zu wechseln und unsere Ideen zu ordnen.

Bitte beachten Sie, dass wir Ihnen daher ausschließlich zu den über Stud.IP angekündigten Terminen für die Klausureinsichten oder für Beratungsgespräche für Ihre Abschluss- und Seminararbeiten zur Verfügung stehen. Auch für die Vorbereitung der zweiten Klausurperiode werden wir Ihnen Zeitslots nennen, in denen Ihre Fragen (für die Bachelor VO Personalwirtschaft und Organisation nur über das Forum) beantwortet werden.

Wir wünschen Ihnen für die anstehenden Klausuren alles Gute!
Herzliche Grüße
Anne-Katrin Neyer und das Team des Lehrstuhls für Personalwirtschaft und Business Governance

Publikation: “The Paradox of Agility: Reduce Formalization? Introduce Formalization!“

Die Unternehmung

Die Unternehmung

Durch Faktoren wie Globalisierung, Digitalisierung oder gesellschaftlichen Wandel ändern sich auch Organisationen und die Nachfrage nach schnell anpassungsfähigen, flexiblen, agilen Organisationen und Organisationsstrukturen steigt. Bedeutet die Einführung von Agilität jedoch zugleich, dass jegliche Formalisierung abgeschafft werden sollte?

In dem durch das Schweizer Journal „Die Unternehmung“ veröffentlichten Beitrag „The Paradox of Agility: Reduce Formalization? Introduce Formalization!“ von Miriam Bachmann, Anne Kurzmann, Barbara Castrellon Gutierrez und Anne-Katrin Neyer wird die paradoxe Sichtweise auf Formalisierung in agilen Organisationen sowie bei der agilen Transformation untersucht.

Interessant ist dabei vor allem die These, dass die so negative Sichtweise auf Formalisierung sehr einseitig ist: Auch Agilität lebt von Strukturen in Form von Agilität fördernder Formalisierung. In diesem Artikel wird anhand von fünf Propositionen eine ganz neue, strukturierte Seite der Agilität aufgezeigt und damit ein Denkanstoß sowohl für die Theorie als auch für die Praxis gegeben.

AgilHybrid: 3 Tage digitales Projekttreffen? Klar geht das!

Foto: Dominique Rene Fara

Foto: Dominique Rene Fara

Foto: Dominique Rene Fara

Anstatt 3 Tage gemeinsam mit allen AgilHybrid-TeilnehmerInnen in Karlsruhe bei dem Projektpartner der dortigen Hochschule (HsKA) zu verbringen, wurde das Konsortialtreffen online ausgerichtet. Klingt trocken – das war es aber absolut nicht.

In Zeiten von Covid-19 gestalten sich persönliche Projekttreffen schwierig. Dennoch – und insbesondere vor dem Hintergrund der im Projekt geschätzten agilen Arbeitsweise – konnte vom 22. bis zum 24. Juni ein spannender Austausch stattfinden. Abwechslungsreich durch verschiedene digitale Formate, welche Gruppenarbeit und sogar Spiele und Social Events (siehe Foto) ermöglichten, vergingen die drei Tage wie im Flug. Es konnten wichtige Meilensteine abgeschlossen und spannende Grundsteine für kommende Projekte gelegt werden.

3 kleine daraus gelernte Tipps für digitale Projektarbeit:

  • Abwechslungsreichtum im Ablauf schaffen: zähe Phasen kommen so kaum vor und die Zeit vergeht schnell
  • Häufiger kleine Pausen einplanen: die Bildschirm-Müdigkeit wird dadurch deutlich reduziert
  • Tools wie beispielsweise Miro nutzen: reibungslose Gruppenarbeiten sorgen dafür, dass jeder bei der sonst etwas ungewohnten Videokommunikation seine Meinung einbringen kann

Podcast - Status Quo der Digitalisierung im Personalwesen

Begleitend zu der „HR-Studie 2020: So steht es um die Digitalisierung der Personalarbeit“ haben sich Prof. Dr. Anne-Katrin Neyer und Felix Wirges mit dem HR-Blogger in einer Folge des Podcasts „Klartext HR“ mit Stefan Scheller unterhalten. Dabei ging es um die aktuellen Erkenntnisse der Studie und speziell um die Herausforderungen bei der digitalen Transformation der HR Abteilung. Dabei lag der Augenmerkt besonders auf der Arbeit mit Daten im HR-Bereich.

Der Podcast ist kostenfrei auf https://persoblogger.de/klartext-hr/    verfügbar.

Befragung von HR-Fach- und Führungskräften zu Data-Analytics, Automatisierung & Co. - HR-Studie 2020: So steht es um die Digitalisierung der Personalarbeit

Die forcont business technology gmbh, ein auf Enterprise Content Management spezialisiertes Softwarehaus (www.forcont.de), und der Lehrstuhl für Personalwirtschaft und Business Governance an der Martin-Luther-Universität Halle- Wittenberg haben mit ihrer „HR-Studie 2020“ den Status quo der Digitalisierung in der Personalarbeit untersucht.

Für die Studie beantworteten insgesamt 117 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie Führungskräfte aus deutschen Unternehmen verschiedener Größen und Branchen einen Online-Fragebogen. Die Befragung erfolgte zwischen Oktober 2019 und Januar 2020.

Der Studienbericht liefert ein differenziertes Stimmungsbild, wie es um die Digitalisierung des HR-Bereichs bestellt ist. Er zeigt, wie sich die HR-Arbeit derzeit gestaltet und vor welchen Herausforderungen Personaler stehen. Die Autoren haben die Ergebnisse übersichtlich zusammengefasst und in den Gesamtkontext der Personalarbeit eingeordnet. Nützliche Handlungsempfehlungen für HR-Verantwortliche runden den Bericht ab.

Unter folgendem Link können Interessierte ihn kostenfrei herunterladen:https://www.forcont.de/ergebnisbericht-hr-studie-2020/?utm_source=uni&utm_medium=link&utm_campaign=hr-studie-2020.   

5 Unternehmen, 5 Wochen, 28 Teilnehmer – 140 Reflektionen zu ‚Guter Arbeit‘

Im Rahmen des Projektes AgilHybrid führte die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg als Wissenschaftspartner gemeinsam mit den Praxispartnern Blanco, Kölling Glas, SupraTix, Viessmann und Wilo eine Studie zum Thema ‚Gute Arbeit‘ durch.
Dabei wurden vor allem die Aspekte ‚Aktuelles Befinden der Mitarbeitenden‘, ‚Belastungen und Ressourcen‘, ‚Vorstellungen Guter Arbeit‘ sowie ‚Wahrnehmung des Arbeitsalltages‘ untersucht. Die 28 Teilnehmenden aus den Unternehmen der Praxispartner reflektierten jeweils in 20 Minuten pro Woche und über fünf Wochen hinweg ihren Arbeitsalltag unter Nutzung von Reflexionstagebüchern.
Deutlich wurde, dass bei den Praxispartnern vor allem die sozialen Beziehungen als sehr relevant beurteilt wurden: Auf einer Skala von 1 (nicht wichtig) bis 5 (äußerst wichtig) erzielten sowohl das Verhältnis zu dem Vorgesetzten sowie das Verhältnis zu den KollegInnen mit Werten von 3,9 bzw. 4,0 die höchsten Ergebnisse.
Auf den darauffolgenden Plätzen befinden sich vor allem Aspekte der Rahmenbedingungen: Sowohl eine gerechte Entlohnung (3,7) als auch die Sicherheit des Arbeitsplatzes (3,67) werden von den Beschäftigten als relevante Aspekte Guter Arbeit betrachtet. Ähnliche Werte erzielte auch die Möglichkeit der Weiterbildung (3,6). Die Punkte Gesundheitsschutz sowie Einfluss im Unternehmen wurden mit einem durchschnittlichen Wert von 3,4 ebenfalls als wichtig eingeschätzt.
Schlusslicht bildet die Arbeitszeit (3,3), die zwar als wichtig, aber im Vergleich zu den anderen Aspekten als am wenigsten relevant für ‚Gute Arbeit‘ eingeschätzt wird. Weiteren Informationen zum Projekt AgilHybrid unter: www.
agilhybrid.de

Wissenschaftliche Prozessbegleitung im Projekt „MIA“ der Evangelischen Stadtmission Halle

Foto: Anne-Katrin Neyer

Foto: Anne-Katrin Neyer

Foto: Anne-Katrin Neyer

Foto: Anne-Katrin Neyer

Wäre es nicht schön, wenn ...

... die Stadtmission Halle ein moderner, innovativer und attraktiver Arbeitgeber in der Region wäre?
Wissenschaftliche Prozessbegleitung zum Projekt „MIA“

Der Lehrstuhl für Personalwirtschaft und Business Governance unterstützt die Stadtmission Halle im Rahmen ihres Projekts MIA „Modern, Innovativ, Attraktiv“ als wissenschaftliche Prozessbegleitung. Im Zuge dieser Zusammenarbeit fand am 29.01.2020 ein Auftakttreffen und Workshop mit der Projektgruppe statt.

Die Evangelische Stadtmission Halle ist gemeinnützig tätig und nimmt sich seit ihrer Gründung im Jahr 1888 zu ihrer Mission, insbesondere in der Gesellschaft benachteiligte Menschen sowie Bürger, die im alltäglichen Leben auf besondere Herausforderungen stoßen, zu unterstützen und ihre Rechte zu vertreten. Das unmoderne, unattraktive Bild der allgemeinen Wahrnehmung für sozialwirtschaftliche Organisationen trifft auch die Stadtmission, wodurch Personal schwer zu finden ist. Mit diesem Hintergrund wurde das Projekt aus der Programmreihe „rückenwind+“ des Europäischen Sozialfonds für Deutschland (ESF) eingeführt.

Als Einstieg der Begleitung des Lehrstuhls diente zunächst ein Impulsvortrag zum Thema „Lebensphasenorientierte Arbeitszeitmodelle im Zeitalter der Digitalisierung“. Neben der Vorstellung zahlreicher Arbeitszeitmodelle, wurden außerdem die Herausforderungen, Potenziale und Risiken der Digitalisierung verdeutlicht. Des Weiteren wurde die Digitalisierung als Chance für lebensphasenorientierte Arbeitszeitgestaltung thematisiert und dazu zwei Best-Practice-Beispiele vorgestellt.

Die Stadtmission Halle als Traumarbeitgeber? Der anschließende Workshop zielte zunächst darauf ab, diese Vision greifbarer zu machen und daraus viele verschiedene Chancen, die sich aus dem Projekt MIA für die Stadtmission ergeben, zu identifizieren. In einem zweiten Schritt wurden daraus dann vielversprechende Handlungsfelder für die weitere Projektarbeit abgeleitet.

Im weiteren Verlauf werden nun Strategien erarbeitet, wie die Handlungsfelder umgesetzt und das Arbeitgeberprofil der Stadtmission schrittweise weiterentwickelt werden kann.

Wir freuen uns, diesen spannenden Prozess der Stadtmission Halle auf ihrem Weg zum modernen, innovativen und attraktiven Arbeitgeber in der Region unterstützen und aus wissenschaftlicher Perspektive begleiten zu dürfen und sind gespannt auf die weitere Zusammenarbeit!

News & Forschungsfelder für die Erstellung von Bachelorarbeiten

Liebe Studierende,

bitte beachten Sie die Änderungen hinsichtlich des Ablaufs zur Erstellung von Bachelorarbeiten an unserem Lehrstuhl. Weitere Informationen finden Sie hier.

Wichtiger Hinweis bzgl. Korrespondenz: Studenten-Emailadresse nutzen!

Wir möchten Sie hiermit bitten für die Korrespondenz mit unserem Lehrstuhlteam stets Ihre Studenten-Emailadresse zu nutzen, um zu gewährleisten, dass unsere/Ihre Emails bei uns ankommen und nicht vom Spamordner abgefangen werden!

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Newsarchiv

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